Angstpatienten

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Es gibt Patienten, die lieben Zahnarztbehandlungen...

Diese Patienten haben ein inniges Verhältnis zu ihrem Zahnarzt. Sie hören genau zu, wissen unheimlich viel, planen die Termine fest in ihrem Jahreskalender ein, lassen ihre Zähne mindestens zweimal im Jahr professionell reinigen, putzen dreimal täglich, verwenden Interdentalbürsten, Mundduschen und einen Zungenreiniger. Da sie für gewöhnlich auch Mundspiegel und verschiedene Küretten besitzen, können sie ihrem Zahnarzt bereits vor dem Öffnen des Mundes mitteilen, dass der zwei-sechser okklusal eine leichte Verfärbung aufweist, oder der eins-dreier labial ... ach lassen wir das.

Lassen Sie uns nicht um den heißen Brei reden, die zuvor beschriebenen Patienten machen nicht einmal 15% aus.

Ansonsten gilt: niemand geht gerne zum Zahnarzt.

Nicht einmal Zahnärzte. Es ist, in aller erster Linie, ein notwendiges Übel. Erst recht, wenn Schmerzen im Spiel sind. Das Innere des Mundes ist ein sehr intimer Bereich und die von uns verwendeten Geräte sind alles andere als sanft.

Eine natürliche Aversion ist deshalb durchaus nachvollziehbar, aber auch nicht weiter problematisch. Das Gute ist, Zahnbehandlungen dauern meist nicht lange. Als Patient vereinbart man einen Termin, hält ein paar Minuten still und widmet sich anschließend wieder schöneren Dingen, nur die taube Wange erinnert einen noch ca. zwei Stunde lang daran, wo man gerade war.

Riesengroße Erleichterung

Überwindung ist Alles

Aus unserer Erfahrung folgt in nahezu allen Fällen nach der ersten Überwindung die riesengroße Erleichterung! Danach gefragt, woher die Phobie herrührt, ist die häufigste Antwort „eine schlechte Erfahrung“ (konkret schmerzvolle Behandlung), meist bereits als Kind, oder als Jugendlicher. Jeder Kollege geht mit dem Thema Angstpatienten anders um. Es gibt Zahnärzte, die bieten Hypnoseverfahren, Lachgassedierung oder auch Behandlung in Anwesenheit eines Psychotherapeuten an.

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Angstpatientensprechzeiten

Wir von Dentaal gehen einen konsequent anderen Weg. Wir sorgen zunächst für eine angstmindernde Atmosphäre. Bei uns gibt es eigens eingerichtete Sprechzeiten, speziell für Angstpatienten.

Da wir Angstpatienten nicht als Problem ansehen, sondern als besonders hingebungswürdig erachten, nehmen wir uns gerne die Zeit, um uns Ihren Ängsten zu widmen. Vor allem aber findet das Erstgespräch mit Ihnen vollkommen zwanglos statt. Sie können alles erfragen, alles begutachten und vor allem jederzeit abbrechen, nochmal wiederkommen und das so oft sie wollen. Erst wenn Sie sich wohl fühlen, fühlen wir Ihnen auf den Zahn. Während der Behandlung erläutern wir Ihnen Schritt für Schritt, was als nächstes kommt und gewähren Ihnen, mittels einer Intraoralen Kamera, Einblick in Ihren Mundraum.

Wir wollen Ihnen das Gefühl geben, dass Sie jederzeit die Kontrolle haben. Sie entscheiden, Sie sind der Boss. Auch inmitten einer Behandlungssitzung: Wenn Sie nicht mehr wollen, ist Schluss.

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Angst vor Spritzen

Neben erlebter Traumata aus der Kindheit oder der Jugendzeit, fällt auch die Antwort der Trypanophobie, oder auf Deutsch: die Angst vor Spritzen.

Das kann man nachvollziehen, ist aber - schaut man sich die Entwicklung an - ungerechtfertigt. Wir Zahnärzte arbeiten mittlerweile mit Spritzen, die gerade etwas über einen Zentimeter lang sind und nur noch einen Durchmesser von 0,3mm haben. Es hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan, so verfügen z.B. manche Kanülen über einen dreiseitigen Facettenschliff und sind dazu silikonüberzogen. Noch bevor die Spritze sie berührt hat, können wir die Stelle mit einem Gel oder einem Spray betäuben.

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